Pfannen reinigen – so geht's richtig!
Ob Fettrückstände oder Angebranntes – jeder Schmutz benötigt seine eigene Pflege. Und auch auf den Pfannentyp kommt es an. Beschichtet, Edelstahl oder Gusseisen: Wir verraten dir, was es zu beachten gibt.
Beschichtete Pfannen, Edelstahl oder Gusseisen: Jedes Material braucht eine andere Pflege, damit Pfannen reinigen nicht zur Materialschlacht wird.
Das Wichtigste in Kürze
- Beschichtete und Keramikpfannen: Spülmittel reicht, bei Verkrustungen hilft Natron oder Backpulver aufgekocht
- Edelstahlpfannen: kein Schwamm mit rauer Seite, stattdessen Öl und Salz gegen Angebranntes
- Gusseiserne Pfannen: wie Edelstahl reinigen, danach immer mit Öl nachbehandeln
- Nach der Reinigung von Edelstahl- und Gusseisenpfannen verhindert eine dünne Ölschicht Rost und neue Anhaftungen
Beschichtete Pfannen
Um Fett in Teflonpfannen zu lösen, reicht ein Schwamm und Spülmittel. Die raue Seite des Schwamms ist allerdings tabu. Bei starken Verkrustungen hilft Natron oder Backpulver. Löse etwas davon in Wasser auf und gib es in die Pfanne. Lass es aufkochen und für eine Stunde einwirken. Pfanne abspülen – fertig! Die Spülmaschine solltest du bei deiner beschichteten Pfanne eher meiden. Hier kommt es auf die Herstellerangaben an.
Mehr zu diesem vielseitigen Hausmittel findest du im Ratgeber Putzen mit Natron – der Alleskönner!
Keramikpfannen
Keramikpfannen kannst du wie eine Teflonpfanne reinigen.
Pfannen aus (Edel-)Stahl
Vor der ersten Verwendung solltest du deine Stahlpfanne mit Öl einbrennen. So erzeugst du eine natürliche Antihaft-Beschichtung. Reinigen in der Spülmaschine oder mit Spülmittel fällt dann anschließend natürlich flach – das ist nicht jedermanns Sache. Auch raue Schwämme haben am Edelstahl nichts verloren. Weiche die benutzte Pfanne besser mit warmem Wasser ein und reibe sie anschließend mit Küchenpapier aus.
So entfernst du Angebranntes von Edelstahl
Angebranntes löst du mit Öl und Salz:
- Gib 2 EL Speiseöl in die Pfanne und erhitze es, bis es dampft.
- Gib 2 EL Salz hinzu und verteile es durch Schütteln auf dem Pfannenboden.
- Reibe den Boden mit einem Küchenpapier aus – am besten um einen Pfannenwender gewickelt, damit du dich nicht verbrennst.
- Entferne die Reste mit Küchenpapier und wasche die Pfanne anschließend mit Wasser ab.
Gusseiserne Pfannen
Sie gehören zu den langlebigsten Pfannen, sind aber ebenfalls empfindlich in der Pflege. Leichte Verschmutzungen reinigst du wie bei einer Stahlpfanne mit warmem Wasser und einem feinen Schwamm. Hartnäckige Verkrustungen kannst du mit einem Natron-Wasser-Gemisch lösen – wie bei den beschichteten Pfannen. In beiden Fällen solltest du die Pfanne am Ende des Reinigungsvorgangs nochmals mit Öl einreiben.
Wer schon Pfannen und Töpfe von Angebranntem befreit, sollte auch beim Backofen reinigen auf die gleichen schonenden Hausmittel setzen.
Pfannenarten im Überblick
| Pfannentyp | Alltagsreinigung | Bei Verkrustungen | Nachbehandlung |
|---|---|---|---|
| Beschichtet (Teflon) | Spülmittel, weicher Schwamm | Natron/Backpulver aufkochen | Keine |
| Keramik | Wie Teflon | Wie Teflon | Keine |
| Edelstahl | Warmes Wasser, Küchenpapier | Öl + Salz erhitzen | Optional einölen |
| Gusseisen | Warmes Wasser, feiner Schwamm | Natron-Wasser-Gemisch | Immer mit Öl einreiben |
Häufige Fragen
Warum sollte man bei beschichteten Pfannen keinen rauen Schwamm verwenden?
Wie entferne ich Angebranntes von einer Edelstahlpfanne?
Kann ich Natron auch bei Edelstahlpfannen verwenden?
Warum sollte man gusseiserne Pfannen nach der Reinigung einölen?
Dürfen beschichtete Pfannen in die Spülmaschine?
Zuletzt aktualisiert am 04.08.2025.