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Staub-Allergie: Wie Du mit richtigem Staubwischen Deine Beschwerden linderst

Staub-Allergie: Wie Du mit richtigem Staubwischen Deine Beschwerden linderst

Niesen, tränende Augen, Husten: Wir erklären, wie richtiges Staubwischen, Encasings und weitere Maßnahmen deine Stauballergie-Beschwerden lindern.

Staub-Allergie: Wie Du mit richtigem Staubwischen Deine Beschwerden linderst

Niesen, tränende Augen, Husten: Wir erklären, wie richtiges Staubwischen, Encasings und weitere Maßnahmen deine Stauballergie-Beschwerden lindern.

Menschen mit einer Hausstauballergie müssen häufig niesen, sie fühlen sich schlapp und müde. Die Augen können tränen und jucken, die Augenlider anschwellen. Bist du auch betroffen? Wir zeigen dir, wie dir richtiges Staubwischen hilft, deine Symptome zu lindern.


Das Wichtigste in Kürze

  • Auslöser der Hausstauballergie ist meist nicht der Staub selbst, sondern der Kot der Hausstaubmilbe, der sich mit dem Staub vermischt
  • Mindestens einmal pro Woche alle Oberflächen feucht wischen oder absaugen, das Schlafzimmer bei starken Beschwerden täglich
  • Ein Staubsauger mit HEPA-Filter und Luftreiniger filtern zusätzlich Allergene aus der Luft
  • Encasings (milbendichte Matratzen- und Kissenbezüge) gehören zu den wirksamsten Einzelmaßnahmen, fehlen aber in vielen Haushalten

Warum ist Staub ein Problem für Allergiker?

Staub ist ein Problem für alle Menschen, aber besonders für Allergiker. Der Grund dafür liegt in den winzigen Partikeln, die sich in der Luft befinden und von uns eingeatmet werden. Für Menschen mit einer Stauballergie kann das zu einer Reizung der Atemwege führen, was wiederum zu Symptomen wie Husten, Niesen und Atembeschwerden führt. Doch nicht nur das Einatmen von Staubpartikeln ist ein Problem für Allergiker, auch der direkte Kontakt mit Staub kann zu Hautreizungen und Jucken führen.

Wichtig zu wissen: In den meisten Fällen ist nicht der Staub selbst das eigentliche Allergen, sondern der Kot der Hausstaubmilbe, der sich im Hausstaub befindet. Milben ernähren sich hauptsächlich von menschlichen Hautschuppen und finden dafür in Matratzen, Kissen und Teppichen ideale Bedingungen. Ihr Kot trocknet, zerfällt in feinste Partikel und vermischt sich mit dem gewöhnlichen Staub – genau diese Partikel lösen bei sensibilisierten Personen die allergische Reaktion aus. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, regelmäßig und gründlich zu putzen, um die Menge an Allergenen in der Umgebungsluft zu minimieren und somit die Beschwerden zu lindern.


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Wie oft sollte man staubwischen, um Allergiesymptome zu reduzieren?

Die Antwort hängt von verschiedenen Faktoren ab. Generell empfiehlt es sich, mindestens einmal pro Woche alle Oberflächen mit einem feuchten Tuch oder Staubsauger zu behandeln. Bei starken Allergien kann es jedoch sinnvoll sein, die Reinigungshäufigkeit zu erhöhen. Besonders staubanfällige Bereiche wie das Schlafzimmer sollten täglich gereinigt werden, da du dort die meiste Zeit in unmittelbarer Nähe zu Matratze und Bettwäsche verbringst – dem bevorzugten Lebensraum der Hausstaubmilbe. Auch während der Pollensaison kann es ratsam sein, öfter zu wischen, um die Belastung durch Allergene zu reduzieren. Zusammengefasst gilt: Je häufiger und gründlicher man staubwischt, desto besser kann man Allergiesymptome lindern.


Welche Methoden und Tools eignen sich am besten zum effektiven Staubwischen?

Um effektiv Staub zu entfernen, gibt es verschiedene Methoden und Tools, die sich bewährt haben. Besonders wichtig ist es, beim Staubwischen auf eine möglichst geringe Staubaufwirbelung zu achten. Hierfür eignen sich beispielsweise nebelfeuchte Baumwolltücher oder spezielle Staubwedel mit elektrostatischen Eigenschaften. Auch Mikrofasertücher können gute Dienste leisten, da sie Staub effektiv binden – auf Hochglanzflächen oder Spiegeln solltest du sie aber vermeiden, da eingeschlossene Schmutzpartikel dort feine Kratzer verursachen können. Ausführliche Tipps zur richtigen Technik findest du im Ratgeber Staubfrei leben: So geht Staubwischen richtig!.

Ein Staubsauger mit einem HEPA-Filter kann außerdem dabei helfen, den Staub aus der Luft zu filtern und Allergikern das Leben erleichtern, da er auch feinste Milbenkot-Partikel zurückhält, statt sie durch die Abluft wieder im Raum zu verteilen.

Um keine Flächen zu vergessen, sollte man beim Staubwischen systematisch vorgehen und sich von oben nach unten arbeiten. Zudem empfiehlt es sich, regelmäßig den Staubsaugerbeutel oder -filter zu wechseln sowie die Reinigungstücher bei Bedarf auszutauschen oder zu waschen.


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Encasings: Der wirksamste Schutz direkt im Bett

Da sich Hausstaubmilben besonders in Matratzen, Kissen und Bettdecken ansiedeln, gilt ein sogenanntes Encasing als eine der wirksamsten Einzelmaßnahmen gegen Allergiebeschwerden. Dabei handelt es sich um einen extrem dicht gewebten Schutzbezug, der die Matratze (und bei Bedarf auch Kissen und Bettdecke) vollständig umhüllt und so verhindert, dass Milbenkot in die Raumluft oder an die Schlafumgebung gelangt.

Wichtig für ein wirksames Encasing:

  • Die Porengröße sollte höchstens 5 Mikrometer betragen, damit Allergene nicht hindurchdringen können.
  • Das Material sollte gleichzeitig luft- und wasserdampfdurchlässig sein, damit der Schlafkomfort nicht leidet.
  • Encasings sollten nur alle paar Monate gewaschen werden müssen, während Bettwäsche darüber weiterhin regelmäßig bei mindestens 60 Grad gewaschen wird.

In Kombination miteinander reduzieren Encasing und regelmäßiges Waschen die Allergenbelastung im Bett besonders zuverlässig.


Welche zusätzlichen Maßnahmen können Allergikern helfen, ihre Beschwerden zu lindern?

Neben dem regelmäßigen Staubwischen gibt es noch weitere Maßnahmen, die Allergikern helfen können, ihre Beschwerden zu lindern. Eine Möglichkeit ist der Einsatz von Luftreinigern mit HEPA-Filtern, die effektiv Pollen, Schimmelsporen und Hausstaub aus der Luft filtern können. Auch das regelmäßige Waschen von Bettwäsche und Kleidung bei mindestens 60 Grad kann dazu beitragen, Allergene zu reduzieren. Darüber hinaus sollten Allergiker darauf achten, dass ihre Wohnräume gut belüftet sind und eine angemessene Luftfeuchtigkeit aufweisen, da Milben feuchtwarmes Klima bevorzugen. Bei besonders starken Beschwerden kann auch eine ärztliche Behandlung in Betracht gezogen werden, beispielsweise durch die Verschreibung von antiallergischen Medikamenten oder eine Immuntherapie.

Als Allergiker:in ist es wichtig, individuell herauszufinden, welche Techniken und Hilfsmittel am besten für dich funktionieren. Durch eine gezielte Bekämpfung des Staubs im Haushalt in Kombination mit weiteren Maßnahmen kannst du deine Lebensqualität jedenfalls erheblich verbessern.


Maßnahmen im Überblick


Maßnahme Wirkung
Wöchentliches Staubwischen Reduziert Allergenmenge in der Umgebungsluft
Staubsauger mit HEPA-Filter Filtert feinste Milbenkot-Partikel
Encasing für Matratze/Kissen Verhindert Kontakt mit Milbenallergenen im Bett
Bettwäsche bei 60 °C waschen Reduziert Milben- und Kotmenge deutlich
Luftreiniger mit HEPA-Filter Filtert Pollen, Schimmelsporen und Hausstaub
Gute Belüftung, ausgewogene Luftfeuchtigkeit Erschwert Milben die Vermehrung

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Häufige Fragen zu richtig Staubwischen


Ja, Staubwischen ist Teil unserer Standardreinigung. Alle enthaltenen Leistungen findest du in unserem Reinigungsstandard. Buchen kannst du diese Leistung direkt als Wohnungsreinigung ExtraSauber HOME.

In den meisten Fällen nicht der Staub selbst, sondern der Kot der Hausstaubmilbe, der sich im Hausstaub befindet und beim Einatmen die allergische Reaktion auslöst.

Mindestens einmal pro Woche alle Oberflächen, bei stärkeren Beschwerden das Schlafzimmer sogar täglich. In der Pollensaison empfiehlt sich zusätzlich häufigeres Wischen.

Ein Encasing ist ein besonders dicht gewebter Schutzbezug für Matratze, Kissen oder Bettdecke, der verhindert, dass Milbenkot in die Raumluft oder Schlafumgebung gelangt. Es gilt als eine der wirksamsten Einzelmaßnahmen gegen Hausstaubmilbenallergie.

Ja, grundsätzlich sind sie gut geeignet, da ihre Fasern Staub effektiv binden. Auf empfindlichen Oberflächen wie Hochglanzflächen oder Spiegeln solltest du sie aber vermeiden, um Kratzer zu verhindern.

Staubwischen ist bei der normalen Wohnungsreinigung ExtraSauber HOME übrigens immer inklusive.


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Zuletzt aktualisiert am 04.08.2025.

Autorin

Nadine Diehl
Nadine Diehl

Reinigungsexpertin bei ExtraSauber

bekannt aus ZDF, FAZ und WELT


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