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Staubfrei leben: So geht Staubwischen richtig!

Staubfrei leben: So geht Staubwischen richtig!

Von der richtigen Technik bis zu Staubverstecken: Wir zeigen 6 Tipps, mit denen du Staub in deiner Wohnung dauerhaft auf ein Minimum reduzierst.

Staubfrei leben: So geht Staubwischen richtig!

Von der richtigen Technik bis zu Staubverstecken: Wir zeigen 6 Tipps, mit denen du Staub in deiner Wohnung dauerhaft auf ein Minimum reduzierst.

Wir zeigen dir in unseren 6 Tipps Techniken und Vorbeugemaßnahmen, wie du Staub in deiner Wohnung auf ein Minimum reduzieren kannst – von der richtigen Reihenfolge über das passende Werkzeug bis hin zu den Verstecken, an denen sich Staub am hartnäckigsten hält.


Das Wichtigste in Kürze

  • Immer von oben nach unten wischen und vor dem Staubwischen saugen, nicht danach
  • Ein nebelfeuchtes Baumwolltuch oder ein antistatisches Staubtuch nimmt Staub sanft auf, ohne ihn aufzuwirbeln
  • Mikrofasertücher sind für die meisten Oberflächen geeignet, sollten aber bei Hochglanzfronten, Spiegeln und Edelmetallen vermieden werden
  • Täglich sammeln sich bis zu sechs Milligramm Staub pro Quadratmeter an – einmal wöchentlich Staubwischen reicht in den meisten Haushalten aus

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Tipp 1: Staubwischen nach System

Beim Staubwischen solltest du immer systematisch vorgehen. Eine Faustregel ist zum Beispiel "von oben nach unten": Wische zuerst die oberen Etagen deiner Wohnung ab – also die Oberflächen von Schränken und Möbeln, Regale, Lampen etc. – und arbeite dich langsam nach unten vor. So verhinderst du, dass bereits gesäuberte Oberflächen wieder eingestaubt werden, weil herabfallender Staub von oben stets zuerst auf tiefer gelegene Flächen sinkt.

Für das beste Ergebnis solltest du außerdem vor (!) dem Staubwischen saugen. Wer das erst anschließend tut, wirbelt den auf dem Boden liegenden Staub wieder auf und läuft Gefahr, dass die ganze bisherige Arbeit umsonst war. Die richtige Reihenfolge spart dir also nicht nur Zeit, sondern sorgt auch für ein spürbar saubereres Endergebnis.


Tipp 2: Das richtige Werkzeug

Wie immer im Leben kommt es auch beim Staubwischen auf die richtige Ausrüstung an. Diese sollte zwei Dinge erfüllen: Der Staub darf weder aufgewirbelt noch verwischt werden.

Am besten eignet sich deshalb ein nebelfeuchtes Baumwolltuch. Durch die Feuchtigkeit wird der Staub sanft aufgenommen und nicht verwirbelt. Zu nass sollte das Tuch allerdings nicht sein, da sonst der Schmutz verwischt wird und unschöne Streifen entstehen.

Wer auf Wasser komplett verzichten möchte, kann auch zu anti-statischen Staubtüchern greifen. Diese ziehen den Staub wie ein Magnet an, ohne ihn aufzuwirbeln. Fast alle großen Haushaltsmarken haben solche Tücher im Sortiment.

Auch Mikrofasertücher eignen sich grundsätzlich sehr gut zum Staubwischen, da ihre feinen Fasern Staub elektrostatisch binden. Eine Ausnahme gibt es jedoch: Auf besonders empfindlichen Oberflächen wie Hochglanzfronten, lackierten Möbeln, Spiegeln oder Edelmetallen wie Silber und Kupfer können eingeschlossene Schmutzpartikel im Tuch feine Kratzer verursachen. Für diese Oberflächen greifst du deshalb besser zu einem sauberen, weichen Baumwoll- oder Ledertuch.


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Tipp 3: Die richtige Wischtechnik

Beim Staubwischen ist Feingefühl gefragt. Hier sollte man nicht schrubben, sondern mit dem Staubtuch sanft über die Oberflächen gleiten. Am besten in kreisenden Achterbewegungen, ähnlich einer liegenden Acht. So wird der Staub optimal aufgefangen, statt ihn nur von einer Stelle zur nächsten zu verteilen. Wechsle das Tuch außerdem regelmäßig oder schüttle es zwischendurch im Freien aus, damit du nicht bereits gebundenen Staub wieder auf die nächste Fläche überträgst.


Tipp 4: Staubverstecke finden

Um Staub effektiv an den Kragen zu gehen, reicht es nicht, nur den augenscheinlichen Staub zu entfernen. Denn feine wie grobe Staubpartikel finden sich auch und gerade in den hintersten Ecken. Wir zeigen dir ein paar Orte, wo sich Staub gerne versteckt:

  • Heizkörper: Heizkörper sind echte Staubmagnete. Das liegt daran, dass die Staubpartikel mit der warmen Luft nach oben steigen und bei kalter Luft wieder hinabsinken. In den schwer zugänglichen Lamellen können sich Flusen und Staub perfekt ablagern. Mehr dazu, wie du Heizkörper richtig von innen reinigst, liest du im Ratgeber Heizkörper reinigen.
  • Pflanzen: Staub lagert sich auch auf den Blättern von Zimmerpflanzen ab. Deshalb solltest du auch diese regelmäßig abstauben, sonst kann die Photosynthese der Pflanze beeinträchtigt werden.
  • Bettwäsche und Decken: Auf Kissen und Decken sammelt sich mehr Staub als wir denken. Diese solltest du deshalb regelmäßig am offenen Fenster ausschütteln und Bezüge regelmäßig wechseln.

Tipp 5: Staub vorbeugen

Um deine Wohnung weitestgehend staubfrei zu halten und dir das Staubwischen zu erleichtern, kannst du auch vorbeugende Maßnahmen ergreifen. Hier zeigen wir dir ein paar nützliche Tipps:

  • Staubfänger vermeiden: Verzichte auf kleinteilige Deko, die sich schwierig abwischen lässt. Auch zu viele Gardinen und Berge von Kissen auf dem Sofa sind unnötige Staubfänger.
  • Antistatische Reinigungsmittel verwenden: Oberflächen können ganz leicht antistatisch und damit weniger staubanfällig gemacht werden. Dafür einfach Weichspüler und Wasser im Verhältnis 1:3 in einer Sprühflasche mischen, das Gemisch auf einen Lappen sprühen und die Oberflächen damit abwischen.
  • Stoßlüften: Eine ausgewogene Luftfeuchtigkeit trägt dazu bei, dass der Staub besser gebunden wird. Deshalb solltest du unbedingt morgens und abends für 5 Minuten stoßlüften, allerdings nicht länger. Auch in den trockenen Sommermonaten ist es aus staubtechnischer Sicht ungünstig, die Fenster permanent offen zu halten, da die Luft staubiger und zudem mit Pollen belastet ist.

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Tipp 6: Luftreiniger verwenden

Elektrische Luftreiniger

Ein weiterer Tipp, um Staub in der Wohnung zu reduzieren, ist die Verwendung von Luftreinigern. Diese Geräte filtern nicht nur Staubpartikel aus der Luft, sondern auch andere Schadstoffe wie Pollen oder Rauch. Besonders für Allergiker kann dies eine große Erleichterung sein. Ein Luftreiniger sorgt also nicht nur für weniger Staub in der Wohnung, sondern auch für eine insgesamt bessere Raumluftqualität.

Natürliche Luftreiniger

Eine weitere Möglichkeit, um die Luftqualität in deiner Wohnung zu verbessern und gleichzeitig für eine angenehme Atmosphäre zu sorgen, ist der Einsatz von Pflanzen. Zimmerpflanzen wie Efeu, Farn, Gummibaum oder Orchideen sind nicht nur dekorativ, sondern können auch dazu beitragen, Schadstoffe aus der Luft zu filtern. Durch ihre Fähigkeit, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, tragen sie außerdem dazu bei, dass der Staub schwer wird, sinkt und auf ihren Blättern liegen bleibt. Dort kann man ihn dann einfach abstauben.


Wie oft sollte man abstauben?

Täglich sammeln sich bis zu sechs Milligramm Staub auf einem Quadratmeter an. Das bedeutet jedoch nicht, dass man auch täglich staubwischen müsste. Natürlich kommt es auf den jeweiligen Haushalt an, ob mit Kindern und Tieren oder ohne. Als Faustregel gilt jedoch: einmal wöchentlich. In der Pollensaison gelten kürzere Intervalle – Details im Ratgeber Pollen in der Wohnung? Diese 5 Putztipps helfen Allergikern sofort!.

Wer bereits unter einer Hausstauballergie leidet, sollte zusätzlich auf besonders staubarme Techniken achten – mehr dazu im Ratgeber Staub-Allergie: Wie du mit richtigem Staubwischen deine Beschwerden linderst.


Die 6 Tipps im Überblick


Tipp Kernidee
Nach System wischen Von oben nach unten, vor dem Wischen saugen
Richtiges Werkzeug Nebelfeuchtes Baumwolltuch oder antistatisches Tuch
Richtige Technik Sanfte, kreisende Achterbewegungen
Staubverstecke finden Heizkörper, Pflanzen, Bettwäsche
Vorbeugen Weniger Staubfänger, antistatische Mittel, Stoßlüften
Luftreiniger nutzen Elektrisch oder über Zimmerpflanzen

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Häufige Fragen zu richtig Staubwischen


Ja, Staubwischen ist Teil unserer Standardreinigung. Alle enthaltenen Leistungen findest du in unserem Reinigungsstandard. Buchen kannst du diese Leistung direkt als Wohnungsreinigung ExtraSauber HOME.

In den meisten Haushalten reicht es aus, einmal pro Woche zu staubwischen. Bei Allergien, Haustieren oder stark frequentierten Räumen kann es sinnvoll sein, häufiger zu reinigen.

Ein nebelfeuchtes Baumwolltuch ist ideal, da es den Staub bindet, ohne ihn aufzuwirbeln. Antistatische Staubtücher sind ebenfalls empfehlenswert.

Vermeide Staubfänger wie viele kleine Dekoartikel oder schwere Gardinen, lüfte regelmäßig stoßweise und verwende antistatische Reinigungsmittel, um Oberflächen weniger staubanfällig zu machen.

Grundsätzlich ja – ihre feinen Fasern binden Staub sehr effektiv. Auf besonders empfindlichen Oberflächen wie Hochglanzfronten, Spiegeln oder Edelmetallen wie Silber können eingeschlossene Schmutzpartikel im Tuch aber feine Kratzer verursachen. Dort sind weiche Baumwoll- oder Ledertücher die bessere Wahl.

Staubwischen ist bei jeder Wohnungsreinigung ExtraSauber HOME inklusive.

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Zuletzt aktualisiert am 04.08.2025.

Autorin

Nadine Diehl
Nadine Diehl

Reinigungsexpertin bei ExtraSauber

bekannt aus ZDF, FAZ und WELT


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